Ausbildung Sozialpraktiker

Sozialpraktiker

Als Sozialpraktiker Menschen prägen

…eröffnen Sie Menschen neue Chancen. Zeigen Sie Menschen in sozialen Problemlagen neue Perspektiven und begleiten Sie sie in ihrem persönlichen Veränderungsprozess.

Ursachen im sozialen Umfeld analysieren
Perspektiven erarbeiten
Menschen zielorientiert begleiten
Soziale Integration bewahren

WARUM AUSBILDUNG ZUM SOZIALPRAKTIKER

SIE VERSTEHEN … wie Menschen durch ihre Umgebung geprägt werden und wie Sie durch geeignete Massnahmen richtungsweisende Veränderungen einleiten.

Als Sozialpraktiker nehmen Sie sich Menschen an, die im sozialen Bereich Hilfe brauchen. Dies kann im beruflichen als auch im privaten Bereichen der Fall sein, wie zum Beispiel bei der Aufnahme einer Arbeit, dem Wechsel des Arbeitsplatzes oder bei der Integration. Die Anforderungen an den Sozialpraktiker sind dabei sehr vielfältig. Organisationstalent, Kommunikationsgeschick, Einfühlungsvermögen sowie Respekt und Liebe zu Menschen sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit als Sozialpraktiker.

Fernsehserien über Streetworker oder die „strengsten Eltern der Welt“ haben gerade auch in den vergangenen Monaten in der Öffentlichkeit ein neues Bewusstsein für die gesellschaftspolitische Notwendigkeit und die hohe Brisanz dieser Tätigkeit geschaffen.

Jugendliche, Alkoholiker, Drogensüchtige und sozial benachteiligte Menschen dürfen in Entscheidungs- und Problemsituationen nicht ihrem Schicksal überlassen werden. Auch Menschen mit Migrationshintergrund benötigen professionelle Hilfe um den veränderten gesellschaftlichen Anforderungen gerecht werden zu können.

Als Sozialpraktiker unterstützen Sie Betroffene, in dem Sie durch eine aktive, ziel- und lösungsorientierte Kommunikation neue Perspektiven erarbeiten. Dabei steht die Hilfe zur Selbsthilfe stets im Vordergrund der Beratung. Durch die Ausrichtung an neuen Zielen werden die individuellen Ressourcen Ihrer Klienten gestärkt und weiter ausgebaut. Eine regelmässige Bestimmung des Status Quo hilft den Betroffenen zugleich, ihre Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Gemeinsam mit Ihren Klienten erarbeiten Sie jedoch nicht nur Lösungen, um positive Veränderungen zu bewirken sondern helfen im Bedarfsfall auch bei der Umsetzung und Organisation im Alltag.

Die Tätigkeitsbereiche sind dabei so vielfältig wie der Alltag selbst und reichen von partnerschaftlichen Problemen, Trennungen, Berufsfindung, Schulproblemen und Integration bis hin zu Beratungen im Bereich von Persönlichkeitsproblemen, Lebenskrisen und Kommunikationsstörungen. Die meisten Sozialpraktiker spezialisieren sich bei ihrer Arbeit auf einen bestimmten Personenkreis, wie zum Beispiel Jugendliche oder Ausländer.

Studienführer anfordern

Studienführer anfordern

DIE WICHTIGSTEN STUDIENINHALTE

Grundlagen der Sozialpädagogik

Zentrale Aspekte der Sozialen Arbeit, wichtige Themen aus der Sozialpädagogik. Historische Entwicklungen und klassische Methoden der sozialen Arbeit. Rechtliche Grundlagen der Sozialpädagogik. Fünf Phasen des sozialtherapeutischen Prozesses. Wesentliche Aspekte zur Planung und Organisation des Therapieprozesses. Fürsorgeentwürfe nach: Johann Amos Comenius, Adolph Diesterweg, Johann Heinrich Pestalozzi, Friedrich Fröbel, Johann Heinrich Wichern, Alice Salomon, Klaus Mollenhauer.

Struktureller Rahmen des Sozialpraktikers

Sozialrecht, Jugendhilferecht, Strukturen der Sozialarbeit mit Jugendhilfe und Familienhilfe. Sozialpraktiker in der Altenhilfe, Soziale Arbeit im Feld der Migration und Integration. Wesentliche Organisationselemente der Erziehungsberatung.

Soziales Selbstbild

Fünf zentrale Phasen der Charakterisierung, Soziale Gemeinwesenarbeit.

Grundlagen der Familien- und Sozialtherapie

Familienbegriff in der historischen Entwicklung und in der Moderne. Zentrale Entwicklungsaufgaben der Familie. Geschwisterreihenfolge und Persönlichkeitsentwicklung, Verhaltensauffälligkeiten bei Heranwachsenden, Soziale Verhaltensweisen im Entwicklungsprozess.

Kommunikations- und Verhaltenstherapie

Grundlegende Werte der zwischenmenschlichen Kommunikation, mögliche Störungen in der Kommunikation. Strukturale und transaktionale Analyse, Lernen aus Erfahrungen und Überwindung der sozialen Angst in kommunikativen Prozessen. Soziale Angst und der Ausdruck von Gefühlen. Wesentliche Struktur- und Ablaufmuster des Konfliktgespräches.

Lernen und Erfahren in der Sozialen Arbeit

Soziale Angst in den unterschiedlichen Ebenen und Möglichkeiten der Vermeidung von Sozialen Angstgefühlen, Chamäleonspiel, Bestrafung und soziale Angst. Angst vor der eigenen Person.

Soziale Kompetenz entwickeln

Training sozialer Kompetenzen. Praktische Umsetzung von Kompetenztraining durch Rollenspiele, Anwendungsbereich von Rollenspielen im Kompetenztraining. Wichtige Formen der kognitiven Therapie nach Ellis, Beck und Meichenbaum. Kognitive Umstrukturierung. Wesentliche Methoden zur Infragestellung der Angemessenheit von Gedanken, Ma0gebende Problemlösungstraining nach D‘ Zurilla und Goldfried mit praktischen Übungen. Wichtige Informationen zum Selbstmanagement, Habit Reversal Training.

Modernes Konfliktmanagement

Grundlegende Verhaltensweisen im Rahmen des Konfliktmanagements, zentrale Ursachen und Vermeidungsstrategien von Konflikten innerhalb einer sozialen Gruppe.
Sechs Elemente des Konfliktmanagements: Motivation, Reflexe & Gefühle, Imitation & Beobachtung, Kognitive Dissonanzen, Normen, Rollen. Mögliche Lösungsmöglichkeiten für Konflikte ohne dritte Person im partnerzentrierten Gespräch, Änderungserfordernisse des eigenen Verhaltes als Teil des Konfliktmanagements. Wichtige Dynamiken innerhalb einer Gruppe.

Verhaltensmuster und Veränderungsprozess

Unterschiedliche Formen der Reaktion auf Verhaltensmuster und ihre Veränderung.

Eigenbewältigung von Problemen mit dem Sozialpartner

Mediation als Mittel des Selbstzuhörens. Partnerzentrierte Instrumente der Konfliktbewältigung. Starke und Schwache, Eigenmachung von Problemen des Anderen, Selbsthilfe als wesentliches Instrument der sozialen Arbeit. Grundlegende Reaktionsweisen in der sozialen Konfliktbewältigung, Aufspüren von echtem und unechtem Verhalten.

Umgang mit Gefühlen im therapeutischen Prozess

Verbale und nonverbale Gefühlsausdrucke, Akzentuierung und Verstärkung. Widersprüchliche Darstellung von Gefühlen. Grundlegendes zum Feed-Back als Element des sozialen Lernens.

WICHTIGE GRÜNDE FÜR DIE AUSBILDUNG SOZIALPRAKTIKER

  • Sie zeigen mit Ihrer Ausbildung zum Sozialpraktiker, dass Sie über die erforderliche Kompetenz verfügen und diese nachweisen können
  • Sie weisen Ihre Expertise in der Lösung von sozialpraktischer Problemlagen aus und vermeiden Fehler im Umgang mit innerfamiliären Konflikten
  • Ihre Klienten können darauf vertrauen von einem qualifizierten Therapeuten auf dem Weg der Veränderung begleitet zu werden
  • Sie zeigen mit einem Abschluss des Europäischen Instituts den Erwerb Ihrer Qualifikation an einer international anerkannten Bildungsinstitution
Kostenlos Studienführer anfordern
Mit Abschluss Überzeugen

BELEGEN SIE IHRE KOMPETENZ MIT EINEM DIPLOMABSCHLUSS

  • Sie zeigen die Fähigkeit, soziale Problemlagen zu analysieren und daraus zielgerichtete Lösungen mit Ihren Klienten abzuleiten
  • Sie kennen die Methoden der Konfliktbewältigung im familiären und sozialen Umfeld
  • Sie beweisen, dass Sie sich mit einem Fachthema vertieft und wissenschaftlich befassen können
  • Sie weisen sich mit einem Abschluss aus, der international anerkannt ist

 

zertifikate 2grau

Dieser Lehrgang vermittelt Ihnen das Wissen, um Menschen aus sozial schwachen Schichten besser zu verstehen und diese bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten und beim Aufbau eines gesunden gesellschaftlichen Umfelds zu unterstützen.

Gute Kommunikationsfähigkeiten sowie Erfahrungen im sozialen Engagement.

Das Studium besteht aus umfangreichen Studienunterlagen, die Sie in regelmässigen Abständen zugesandt bekommen. Die Lieferung erfolgt in praktischen Studienordnern, die sich ideal zum flexiblen Studieren eignen.

10 Monate / 4-6 h pro Woche

Zertifikat (Europ. Inst. FIB) als Sozialpraktiker. Möglichkeit zur Diplomierung.

Eine Ausbildung, die sich als Grundlage für alle Arten von sozialer Beratung und Betreuung nutzen lässt.

Aufbaumöglichkeiten:
Aufbauend auf dieser Grundausbildung können Sie Spezialausbildungen im Bereich Gesprächsführung, Verhaltenstherapie, Paar- und Familientherapie, Kinder- und Jugendpsychologie und NLP-Therapie, absolvieren. Nach erfolgreich abgeschlossener Spezialisierung können Sie ein Zertifikat als Paar- und Familientherapeut, NLP-Therapeut etc. beantragen.

Diplomierung: Dipl. Sozialpraktiker